Tamara Flores – Booth Studio Gast

Tracks, die dich fix aus dem Sessel reißen – TAMARA FLORES 🌹

Tamara Flores ist da & hat uns im BOOTH STUDIO besucht.

Ganz ehrlich: In Wien tauchen ständig neue Artists auf, aber diese Künstlerin hat mich umgehauen.  Eine der meist besprochenen und interessantesten Artists derzeit in Österreich ist Tamara Flores. Sie ist diese seltene Mischung aus Sound, Attitude und Ästhetik, bei der einfach alles zusammenpasst. Fix kein Zufall.

In der Wiener Musikszene tut sich gerade einiges – & ich, Lily-Marie, stolpere dabei immer wieder über Artists, die ordentlich frischen Wind hineinbringen. Heute geht es um jemanden, der lääängst kein Hidden Gem mehr ist!

Tamara definiert sich selbst als Sängerin,Flötistin und Tänzerin.  Bei ihr wirkt diese Vielseitigkeitn wie ein perfekt ausgeglichenes Gesamtpaket was ohne dem anderen nicht funktioniert. Denn wenn man eines bei ihrer Musik tut, dann ist es: sich mitzubewegen. Da wäre ein Konzert im sitzen sicher nichts, außer man bleibt [so wie ich] vor Begeisterung in einer Schockstarre vor Faszination.

Tamara Flores war bei Fotoautomat Wien im Booth Studio [diese Mal im Max Brown 5th District] zu Besuch und wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus. Als Props bracht sie unter anderem ihren unfassbar langen Zopf mit, den sie damals für ihr CHINGONA-VIDEO anfertigen lies. Sie hat damit unseren Fotoautomaten ordentlich aufgemischt.

Übrigens für ihren jetzt schon International renommierten Song CHINGONGA und das dazugehörige Musikvideo [Director: Rupert Höller] ist sie nach Mexiko in das Heimatdorf ihrer Mutter gereist. Eigentich mit einem kleinen Team und dann war das war plötzlich das ganze Dorf beim Dreh involviert und kommt im Video vor.

Vor ein paar Wochen erschien ihre Single „Infinito“.

Sin fronteras, sin reglas, sin máscaras“ (keine Grenzen, keine Regeln, keine Masken)

Elektronische Beats treffen auf klassische Elemente, die man sonst eher getrennt voneinander kennt: Streicher, Querflöte, sogar eine Opernpassage schleicht sich da hinein. Und ja, diese musikalische Fusion begegnet euch euch unter anderem bei der unglaublich krassen Rosalía oder RAYE, wo es auch Genreübergreifend zur Sache geht.

Es scheint fast, als würde sich hier gerade ein Sound etablieren, der Gegensätze nicht mehr trennt, sondern bewusst ineinanderfließen lässt. Und mittendrin: Tamara Flores, die genau diesen Raum für sich nutzt.

Im Musikvideo zu „Infinito“ tanzen über 40 Tänzer:innen auf den Stufen der Wiener Albertina. Mit inzwischen über 100.000 Aufrufen wirkt es aber fast so, als wären es längst mehr, denn ich würde behaupten dass mittlerweile ganz Wien zu Tamara Flores’ Musik tanzt. Vor zwei Wochen habe ich sie außerdem bei den Amadeus Austrian Music Awards 2026 wieder gesehen, wo sie für den FM4 Award nominiert war – eine Kategorie, von der wir wissen wissen, dass sie ein ziemlich gutes Gespür für Künstler:innen hat, die gerade dabei sind durchzustarten.

Tamara Flores Fotoautomat Wien

 

 

 

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Was mich an Tamara wirklich beeindruckt, ist nicht nur ihre Musik. Es ist dieser eigenwillige, fast schon unaufgeregte Zugang, wie sie sich online zeigt. Da steckt eine Klarheit drin, die man wirklich nicht oft sieht.

Während sich viele Artists sichtbar abmühen, irgendwo zwischen Algorithmus und Authentizität nicht unterzugehen, wirkt sie, als hätte sie diesen Druck elegant zur Seite geschoben. Nicht, weil er nicht existiert, sondern weil sie sich nicht danach verbiegt.

Sie nimmt uns mit: auf Reisen, in ihre Musikvideos, hinter die Kulissen zu ihrem Team. Man bekommt Einblicke, ohne dass es je wie bloßes Ausstellen wirkt. Alles bleibt in ihrer wunderschönen Handschrift – farblich unfassbar sexy fürs Auge. Und ja, auch sie bedient die kurzen Formate, diese schnellen Häppchen für unsere notorisch zerstreute Aufmerksamkeit. Aber! und da ist der Unterschied -> sie macht sich dafür nicht klein.